Ein passables Hilfsmittel, dieses Ziel schnell zu erreichen, sind z.B. Kommentare, Essays und Glossen.
Der Autor einer Glosse beschreibt eine Situation auf eine spezielle Art. Den "Finger in die Wunde" legen auch "normale" Kommentare auf der rein verstandesmäßigen Ebene. Jedoch überspitzt eine gelungene Glosse auf äußerst unterhaltsame Weise, sprengt also den ernsten Rahmen eines Kommmentars.
Eine Glosse provoziert den Leser geradezu, sich eine eigene Meinung zu bilden oder diese zu überdenken. Natürlich kann diese Meinung dann auch im Widerspruch zu der des Autoren des jeweiligen Textes stehen.
Der Autor jedenfalls möchte häufig die offensichtliche Absurdidät der Aussagen und des Verhaltens Anderer aufdecken. Adressaten sind vielfach Politiker und öffentliche wie private Organe, aber auch wir alle!